History
2002 minus 5 ist 1997


Der geborene Gastronom Thomas W.
 
 
 
Thomas W. arbeitete hart auf dem X-Large-Festival. Damals leckte er Blut, beziehungsweise Augusta-Bier. Das hat ihm so gut geschmeckt, dass er beim Juniorchef von Augusta, Herrn Engelsmann, anfragte, ob jener nicht ein geeignetes Objekt zu verpachten hätte. War wohl nur so eine Idee, aber kaum ein Vierteljährchen später hatte dieser sich dann auch schon gemeldet: Denn der Vorpächter des Schroeder, damals noch "Ouzeria Pandarai", ein Gauner namens Jacker, war flüchtig mit der ihm nicht gehörenden Kaffeemaschine. Somit wurde ein neuer Wirt dringend gesucht.

Was er mag:
  • Rotwein, Käse und darüber reden
  • Schafkopf und Skat, wenn er gewinnt
  • Tägl. Vollbäder und dabei Spiegel lesen
  • Ein frisch rasierter Kopf ohne Blutspuren
  • Liebt seine Bedienungen innig, nimmt regen Anteil an deren Schicksal
  • Was er nicht mag:
  • Seinen Bauch, speziell unterhalb des Bauchnabels (Danke Augusta!)
  • Politisches Desinteresse
  • Edmund Stoiber
  • "Überraschend" hohe Nebenkostennachzahlungen (aufgrund tgl. Vollbäder!)
  • Krankengymnastische Übungen zum Thema: Wie trage ich ein Bierfass?


  • Die Partnersuche
    So muss das Ganze wohl ausgesehen haben....

    Klar, dass er auf seiner Suche nach einem geeigneten Partner direkt auf seinen alten Blutsbruder Gorgo stieß.
     
     
     
    Gerhard S., genannt Gorgo,
    jobbte schon als Student in diversen Kneipen und Clubs.
    Zuerst im Circus als der große Krieger,
    dann stieg er ins Pflop ein - alles andere als ein Flop.
    Im Jahre 1986 schrieb er Augsburger Geschichte,
    als er zum "Brückenwirt" aufstieg.
    Positiv lief das Ganze aufs Sputnik hinaus.
    Der nächtliche Dauerbrenner besteht immer noch,
    und ist Zufluchtsort Nummer eins zwischen eins und vier.



    Was er mag:
  • Alle Arten von Spielen, bevorzugt Karten
  • In Form von Rätseln: Um die Ecke denken
  • Schnitzel, Schweinebraten, Pizza OHNE Salat
  • Seine Couch mit Blick auf TV
  • Gewässer mit vielen großen Fischen
  • Nächtliche Kickerrunden im Sputnik
  • Klassisch intelligenten Fußball aus Gladbach
  • Was er nicht mag:
  • Herrensandalen
  • Lauwarme Suppen oder Wein in der Sauce
  • Geschwätzigkeit und Plaudereien
  • Gäste, die 10 Bier trinken, und nur 5 bezahlen wollen, und 2 vertragen
  • Bayern München, einige Fans davon ebenfalls
  • Systeme, die sofort durchschaubar sind
  • Gorgo schlug ein. Nein, nicht ins Lokal, denn es wurde ja renoviert. Mit vielen Ideen, Farbe und Liebe.
    Fleißige Bienchen waren: Sabine K. und Sabine G. mit Unterstützung von Putze Tanja S. und Mama Wichert. Kneipe renovieren kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, was Mama Wichert mit ihrer Lösungsmittelvergiftung am eigenen Leib erfahren musste. Alles ist gut ausgegangen, Gott sei Dank!
    Vor der geplanten Eröffnung traf sich dann das vom Schicksal auserwählte Team, um gemeinsam die letzten Handgriffe zu tätigen.
    Gorgo, Thomas und Sabine instruierten die ausgesuchten Augsburger Bedienungs-Koryphäen Sonja G., Katharina L. und Tanja G.


    8. Mai 1997 - DIE Eröffnung
    Die Gäste kamen wie bestellt, alle bestellten Gäste kamen wirklich, selbst die Bestellungen kamen prompt. Florierender Umsatz, glückliche Gäste, zufriedene Wirte und eine fleißige Sonni im Service.

    Ein erfolgreiches Konzept hat sich durchgesetzt. Inzwischen ist das Schroeder eine feste Größe im Augsburger Kneipenleben. Viele Stammgäste machen es sich hier nächtlich gemütlich. Im Sommer bei Kerzenschein vor der Augsburger Stadtmauer ein kühles Bier genießen, Fußball auf der Straße gucken, vom Wirt persönlich begrüßt zu werden, sich wie zuhause fühlen....hier gehen die Träume eines Jeden in Erfüllung.